Motivation

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt fallen zunehmend personenbezogene Daten an, die sich vom Arbeitgeber auswerten lassen. Das gilt auch und insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, in dem die Digitalisierung bereits weit vorangeschritten ist. DevOps-Werkzeuge steigern einerseits die Effizienz der Prozesse, lassen jedoch zugleich Rückschlüsse auf Mitarbeiteraktivitäten und persönliches Verhalten bis hin zur Bewertung der Leistungsfähigkeit zu. Möglich ist dies über die Auswertung sogenannter Metadaten, also digitaler Spuren, die Beschäftigte bei ihrer Arbeit hinterlassen.

Projektziele

Ziel unseres Projekts ist die Entwicklung von Konzepten zur Datenminimierung und deren Demonstration anhand von DevOps-Werkzeugen. Wir untersuchen quelloffene und weit verbreitete Werkzeuge hinsichtlich anfallender sensibler Nutzerdaten und deren möglichen Auswertungen. Unter Einbeziehung von Stakeholdern aus Wirtschaft und Arbeitnehmervertretungen untersuchen wir berechtigte Interessen und entwickeln technische und rechtliche Mittel um einen angemessenen Ausgleich zu schaffen. Die Praxistauglichkeit der Mittel wird an ausgewählten quelloffenen Werkzeugen demonstiert und in Planspielen und Workshops evaluiert.

Förderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert EMPRI-DEVOPS im Rahmen der Bekanntmachung Privatheit und informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Arbeitswelt. Das Projekt hat ein Volumen von 1,26 Mio. €. Der Förderanteil durch das BMBF beträgt 82%. Die Förderung läuft über drei Jahre. Projektstart war der 01. November 2018.

Projektverbund